08.06.2017

Veranstaltung

am 01.06.2017 fand in der messe graz eine vom land steiermark und der kammer für ziviltechnikerinnen für steiermark und kärnten organisierte veranstaltung zur wasserinfrastruktur in der steiermark statt.

eine funktionierende wasser- und abwasserversorgung sind in österreich eine selbstverständlichkeit. aber die systeme werden immer älter. damit verbunden sind weitreichende konsequenzen für die gemeinden und genossenschaften, die diese leitungsnetze betreiben. die kommunen wissen oftmals zuwenig, wie es aktuell um ihre netze steht und welcher investitionsbedarf in nächster zeit auf sie zukommt. eine aktuelle datenlage ist aber eine wesentliche voraussetzung für eine vorausschauende planung der nötigen instandhaltungsinvestitionen. von seiten des landes wird daher die erstellung von leitungsinformationssystemen gezielt unterstützt. dieses und weitere wichtige instrumente, modelle und planungshilfen für die kommunale wasserwirtschaft wurde im zuge der veranstaltung diskutiert.

aber nicht nur die instandhaltung der wasserinfrastruktur stellt die betreiber vor große herausforderungen. im zuge der gemeindestrukturreform ist es in vielen steirischen gemeinden auch notwendig geworden, die bisher getrennt verwalteten systeme organisatorisch und verrechnungstechnisch zusammen zu führen. denn innerhalb einer gemeinde besteht auch die gesetzliche verpflichtung, gebühren einheitlich und den gesetzlichen bestimmungen entsprechend vorzuschreiben.

auch planconsort leistete einen beitrag zum gelingen der veranstaltung. reinhold heidinger und heinrich schwarzl waren als moderator bzw. als mitglied der fg wasserwirtschaft und umwelttechnik der zt-kammer für steiermark und kärnten an der abschließenden podiumsdiskussion beteiligt.

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